Burgenland, 13. 2. 2026
Der heilige Valentin war ein römischer Märtyrer des 3. Jahrhunderts. Sein Gedenktag wird im westlichen Christentum am 14. Februar begangen. Seit dem Hochmittelalter ist dieser Tag eng mit der Tradition der Liebe und gegenseitigen Zuneigung verbunden.
Valentin, der am 14. Februar 269 den Märtyrertod erlitt, war Bischof von Terni, einer Stadt nördlich von Rom. Er genoss hohes Ansehen bei Christen wie auch bei Heiden. Der Überlieferung nach weigerte er sich, dem römischen Staatsglauben beizutreten, und wurde daraufhin inhaftiert. Während seiner Gefangenschaft heilte er die blinde Tochter seines Aufsehers. Dieses Ereignis führte dazu, dass sich die ganze Familie taufen ließ. Schließlich wurde Valentin hingerichtet.
Auch wenn sein Gedenktag nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufgrund unsicherer Quellen aus dem Allgemeinen Römischen Kalender gestrichen wurde, ist die Tradition des Valentinstages lebendig geblieben. Blumen stehen an diesem Tag als sichtbares Zeichen der Zuneigung, der Hoffnung und des Zusammenhalts.
Der Ferdinandus Orden 1561 nahm diesen besonderen Tag zum Anlass, Menschen in ihrem gemeinsamen Zuhause mit Blumen und süßen Aufmerksamkeiten zu überraschen. Die Freude war groß und die Begegnungen waren geprägt von Herzlichkeit und Dankbarkeit. Kleine Gesten und herzliche Gespräche machten spürbar, wie wertvoll Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung sind.


